To Do-Liste für den 27.10.2019: Finish des Frankfurt Marathon: Check

Ein Erfahrungsbericht zum Marathon von Kirsten Hogrefe

 

Seit November 2018 stand für mich fest, dass ich den Frankfurt Marathon 2019 laufen wollte.

Und jetzt am 27. Oktober war es endlich so weit: ich stand an der Startlinie. In den letzten Wochen hatte ich auch ganz schön auf diesen Tag hingefiebert und war bereit loszulaufen. Und schon zählten wir Läufer gemeinsam die letzten zehn Sekunden runter bis zum Startschuss. Los ging es also auf 42,195 km quer durch Frankfurt.

Um es vorweg zu nehmen: so richtig viel Spaß hatte ich leider nicht bei dem Lauf, weil mich schon ab km 18 ordentliche Schmerzen in der Hüftmuskulatur begleiteten, die ich auch bis zum Ziel nicht mehr loswurde. Umso wichtiger waren die Zuschauer und besonders meine Familie an der Strecke!

Es ist sehr motivierend wenn einen fremde Menschen mit dem eigenen Namen ansprechen (weil er auf der Startnummer steht) und einem zujubeln. Aber noch schöner ist es für mich gewesen zu wissen, dass in einigen Kilometern wieder ein bekanntes Gesicht auf mich wartet und nur meinetwegen an der Strecke steht. Und so musste ich mir auch kurz Zeit nehmen, um meinen Bruder zu umarmen, da wir uns eine Weile nicht gesehen hatten.

Trotz meiner Schmerzen stand für mich die ganze Zeit des Laufs fest, dass ich auf jeden Fall ins Ziel kommen würde. Nicht in meiner Traumzeit unter vier Stunden, aber am Ankommen habe ich nie gezweifelt. Auch nicht an dem Warum, schließlich habe ich darauf so lange hintrainiert und mich so lange auf diesen Tag gefreut!

Nach mehr Kilometern als ich jemals zuvor gelaufen war, kam sie in Sicht: die Frankfurter Festhalle. Ich hatte es tatsächlich geschafft: ich habe den Frankfurt Marathon gefinisht. Und das auch noch in einer für mich respektablen Zeit von 4:08.

Dann kam allerdings der schmerzhafteste Teil, den ich je nach dem Laufen erleiden musste. Jeder Schritt war eine Qual, weil meine Hüftmuskulatur eigentlich nicht mehr bewegt werden wollte.  Der Stolz auf meine Leistung stellte sich abends im Zug ein, als viele Freunde sich erkundigten wie es (oder ich) gelaufen sei und mich beglückwünschten. Da erst wurde mir so richtig bewusst, dass ich wirklich mein Ziel erreicht hatte!

 

 

Meine persönlichen Tipps für einen Marathon

 

  • In einer Unterkunft in der Nähe des Starts übernachten: so vermeidet man Stress am Wettkampftag und hat keine Sorgen zu spät zu kommen
  • Familie und Freunde an der Strecke platzieren: es ist sehr motivierend wenn man weiß, dass in xy Kilometern wieder ein bekanntes Gesicht steht und einen anfeuert, zudem können sie auch helfen, in dem sie beispielsweise Gel anreichen, Fotos machen, Plakate hochhalten oder ein persönliches Lieblingslied abspielen
  • Nach dem Marathon einen gemeinsamen Treffpunkt zum Beispiel in einem Restaurant ausmachen: so hat man eine gemeinsame Anlaufstelle und kann sich über die erlebten Ereignisse austauschen
  • Den Folgetag frei nehmen: um ohne Zeitdruck die Regeneration starten zu können, zum Beispiel mit einem selbstgekochtem proteinreichem Essen oder einem Besuch im Solebad

 

Hier geht es zu Kirstens weiteren Blogbeiträgen.

Wir sagen Danke an Kirsten, dass Sie uns auf Ihrem Weg zum Frankfurt Marathon mitgenommen hat und die Strory mit dem Erfahrungsbericht zum Marathon nun zu Ende geht. Keep on running!

 

  • ÜBER DIE AUTORIN

    Christina Dörr Christina hat, bevor sie zu motion events kam, einen Bachelor in Sportwissenschaften und einen Master in Sportmanagement absolviert. Christina ist leidenschaftliche Läuferin und seit vielen Jahren treu dem Frankfurt Marathon verbunden. Christina ist Initiatorin des Blogs #runtheskyline

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