Training nach dem Herbstmarathon

Grundlagen im Herbsttraining ausbauen

 

Im Herbsttraining lassen sich hervorragend Grundlagen legen. Lange läufe sollten auch im Herbst und Winter nicht vernachlässigt werden. Mindestens ein Mal pro Woche sollte man weiterhin seine Laufschuhe schnüren um zu einen langen Lauf aufzubrechen. Wichtig ist auch im Herbst, dass man den Umfang nur langsam stiegert. Der Umfang des langen Laufes sollte wöchentlich num ca. 20% gesteigert werden, das entspricht im Durchschnitt ca. 2km. Auf die im Herbst und Winter gelegten Grundlagen kann man beim Training für den bevorstehenden Frühjahrsmarathon zurückgreifen.

 

An der Tempohärte arbeiten

 

Der Herbst eignet sich hervorragend um an der Tempohärte zu arbeiten. Dabei ist nicht nur das klassische Intervalltraining auf der Bahn zielführend um die Tempohärte zu trainieren. Bergläufe, Fahrtspiele, Tempodauerlauf – dies sind Einheiten die man im Besonderen auch an den kälter werdenden Tagen in seinem Trainingsplan einbauen kann.

 

Schwächen im Herbsttraining gezielt angehen

 

Während man sich im Frühjahr, Sommer, und Herbst meist gezielt auf Wettkämpfe vorbereitet kommen bei vielen Läufern Einheiten, die den Fokus auf Dehnübungen, Kräftigungsübungen, Koordination und Lauftechnik legen, zu kurz. In der Off-Season lassen sich solche Einheiten super in den Trainingsalltag einbauen. Eine Koordinationseinheit an der Treppe, an der man auf seiner Laufstrecke immer vorbeikommt oder ein ausführliches Lauf-ABC vor oder nach dem Dauerlauf verbessern die Laufökonomie und legen die passenden Grundlagen für das Training nach der Off-Season. Vielleicht wolltest du auch schon immer mal zu dem Yoga-Kurs in deinem Fittnessstudio? Jetzt ist in jedem Fall der richtige Zeitpunkt um damit anzufangen!

 

Mit dem gezielten Training im Herbst steht dem kalendarischen Winteranfang am 22. Dezember nichts im Wege. Die Grundlagen sollten auch im Wintertraining weiterhin aufrecht erhalten werden. Sobald die Temperaturen um die Null Grad Grenzen sinken sollte die Trainingsintensität deutlich an die Temperaturen angepasst werden. Alternativtraining, z.B. Schwimmen, Indoor-Cycling oder Skilanglauf stellen eine willkommene Abwechslung dar.

 

  • ÜBER DIE AUTORIN

    Christina Dörr Christina hat, bevor sie zu motion events kam, einen Bachelor in Sportwissenschaften und einen Master in Sportmanagement absolviert. Christina ist leidenschaftliche Läuferin und seit vielen Jahren treu dem Frankfurt Marathon verbunden. Christina ist Initiatorin des Blogs #runtheskyline

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